Marx lesen!
Ein Lesekreis, der dabei hilft, diese Welt der Armut, Kriege, Finanzkrisen und des Hungers besser zu begreifen. Karl Marx ist für viele der Inbegriff des Hasses oder Ekels. Es gibt einen ‚Teil’ von Marx, der definitiv zu kritisieren ist, auch wenn er in keinem Fall für all das verantwortlich gemacht werden kann, was an Menschenverachtendem, z.B. unter Stalin oder Mao, geschah. Es gibt auch einen Marx, der die Tendenzen der (globalen) Gesellschaft, d.h. von Ökonomie, Politik, Kultur usw., in ihrer Gänze zumindest zu einem beachtlichen Teil erklären kann – und das bis heute. Marx war nämlich gerade kein Ideologe, der nur sein ‚Programm’ durchsetzen wollte, sondern einer der radikalsten Ideologiekritiker, dem es gelang das kapitalistische Betriebssystem treffend zu entlarven. Dieser ‚zweite’ Marx, der den „Fetischismus des Geldes“ (Papst Franziskus) schon im 19. Jahrhundert entdeckte, soll ausschnittsweise im Original gelesen und besprochen werden. Wer wissen möchte, warum es zu all den aktuellen Verwerfungen auf der Welt kommt, ist herzlich eingeladen mitzulesen und zu diskutieren. Kontakt (für Texte): Dominic Kloos, KHG/Ökumenisches Netz, info@oekumenisches-netz.de
Beginn: Dienstag, den 05. September 2017 um 19:30 Uhr
Ort: Katholische Hochschulgemeinde, Löhrrondell 1a (neben der Herz-Jesu-Kirche)