La buena Vida – Das gute Leben
Was hat unser Strom mit kleinen Dörfern und lokalen Gemeinschaften in Kolumbien zu tun? Eine ganze Menge! Der Film La buena vida – Das gute Leben zeigt, dass der Strom in Deutschland (auch) aus dem Urwald Kolumbiens kommt. Dort frisst sich der größte Kohletagebau der Welt immer weiter in die Natur. Die Bewohner dieser Gebiete werden vertrieben und müssen ihr Leben komplett umstellen. Der Film zeigt in eindrucksvollen Bildern warum und wie die Dorfgemeinschaft Wayúu das gute Leben hinter sich lassen muss. „Schonungslos macht der Film die Ausbeutung Unschuldiger bewusst, damit wir in den Industrieländern weiter gut leben können. Ein gutes Leben auf Kosten anderer“. Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit der Diskussion mit: Nico Beckert (Haus Wasserburg) Werner Huffer-Kilian (BUND Koblenz) Achim Trautmann (BUND Koblenz) Dominic Kloos (Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar) über Kohleverstromung, den Einfluss und die Verantwortung der Kommunen bei ihrem Strombezug sowie darüber, ob das 'Gute Leben' tatsächlich durch den Kohletagebau zerstört wurde und was diese zerstörerischen Phänomene mit der zunehmenden Krise des Kapitalismus zu tun haben.
Beginn: Mittwoch, den 20. September 2017 um 19:00 Uhr
Ort: Katholische Hochschulgemeinde Koblenz, Löhrrondell 1a