Unsere Großpuppen sind im Schnitt zwischen 2,5 und 4m hoch. Sie werden auf dem Rücken getragen, so wie ein Rucksack.

Die Puppenköpfe werden aus Pappmachee hergestellt (der Unterbau ist aus Hasendraht, darauf wird mit Zeitungspapier und Kleister modelliert) und dann mit Lackfarben angemalt. Das Innenleben besteht aus einer stabilen Holzkonstruktion. Der Körper wird aus Stoff gemacht, dabei kommen gerne Bettlaken oder Bettbezüge zum Einsatz. Die Hände sind durch die Stoffarme am Körper befestigt und werden aus Schaumstoff gefertigt. Damit sie beweglich sind ,werden sie auf Bambusstöcken montiert und können vom Puppenträger selbst gespielt werden.

Die Puppen sind sehr unterschiedlich in der Ausgestaltung und reichen von der Chinesin bis hin zum Eisbären. Zur thematischen Besetzung hat es sich bewährt ,ihnen überlebensgroße Sprechblasen anzuhängen auf denen schlagwortartig die Bedeutung der Puppe steht. Dies ist sehr gut, um den jeweiligen Kontext aufzuzeigen.

Auch wenn die Großpuppen auf den ersten Blick recht sperrig erscheinen – sind sie einmal aufgebaut und am Puppenträger befestigt, zeigen sie überraschende Flexibilität: man kann mit ihnen hüpfen, rennen oder niederknien.

Nutzt man die Puppen bei einer Aktion, bietet es sich an sie mit „guten“ und „bösen“ Charakteren zu besetzten. Denn durch die Hände mit den langen Armen können sie gut und effektvoll miteinander, oder mit den Zuschauern in Interaktion treten.

Dadurch sind z. B. Theatereinlagen (die man gut über Megaphon kommentieren kann) möglich. So können ein indischer Kleinbauer und eine chinesische Näherin ihre Kräfte bündeln und sich gegen das böse Kapitalismusmonster zur Wehr setzten: Erst treibt das Monster die beiden lautstark an schneller und mehr zu arbeiten; die beiden „Guten“ knienen nieder und scheinen schon besiegt. Dann stehen sie zusammen, werden stärker und schlagen gemeinsam das böse Monster in die Flucht.

Die Großpuppen fallen zum Einen durch ihre Größe, zum Anderen durch die liebevolle Ausgestaltung auf. Sie eigen sich für (fast) alle Aktionen bei denen man die Blicke auf sich ziehen möchte, wie etwa Flyern, Theatereinlagen oder auch Aktionen an Infoständen und natürlich sind sie auch der Eyecatcher bei jeder Demo (besonders chic an der Spitze :)) und tanzend mit einer Sambagruppe.

Die Puppen können bei uns ausgeliehen werden und/oder, wesentlich nachhaltiger, selber gebaut werden. Dazu stellen wir gerne Referenten bereit. Um eine Puppe zu bauen braucht man ca. 3-4 Personen, Werkzeug, Freitagabend bis Sonntangnachmittag Zeit, ca. 80€ (kommt drauf an was sich noch im Haushalt findet, etwa Farben, Stoff, Schrauben, etc.), Platz zum basteln und im Idealfall eine Nähmaschine.

Genauere Infos zu Puppenbau und Workshops gibt es gerne auf Anfrage bei Lars Hoff.

Unseren Bestand an Großpuppen findet ihr als Fotos hier: Großpuppen des AGW