Puppenbau mit den "Pappnasen"
Am Wochenende 30.01 - 31.01.10 fand der erste Puppenbauworkshop des neuen Jahres statt. Vorbereitend für die Aktion der Kölner Pappnasen " Vom Klüngel jebützt!" am Rosenmontag wurde eine klassische neue Puppe in Angriff genommen, sowie eine dreiköpfige Hydra (Banken, Konzerne, Politik) in Richtung eines chinesischen Drachens.
Aufruf zu: Klimakonferenz, 31.Mai-11.Juni 2010, BonnNeben anderen Handlungsfeldern werden wir in unserer Arbeit 2010 einen Schwerpunkt auf den Bereich Handel und Klima setzen. Nach dem politischen Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen 2009 stehen vor dem nächsten Gipfel in Mexiko im November 2010 die Vorverhandlungen hierfür vom 31.März-11.Juni 2010 in Bonn an. In Kopenhagen demonstrierten über 100.000 Menschen für Klimagerechtigkeit. Wir müssen den Druck auf die Politiker, dieser Forderung nachzukommen aufrechterhalten und noch erhöhen. |
Kreativ gegen DiscounterKoblenz, 23.01.10. 20 Aktivisten demonstrierten in der Koblenzer Altstadt mit kreativen Aktionen an diesem Tag gegen die menschenverachtenden Arbeitsbedingungen bei Zulieferbetrieben, die die sogenannten Aktionswaren für Discounter wie Lidl, Aldi und Kik herstellen. Gleichzeitig wurde auch auf die Arbeitsbedingungen in den Läden vor Ort hingewiesen. Zusammengebrochen im Lidl: Kreativer Protest gegen ausbeuterische DiscounterpolitikBONN, 31.10.2009. Mit einem Flashmob protestierten das Bonner Aktionsbündnis Gerechter Welthandel (AGW Bonn) und die internationale Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign, CCC) nun bereits zum dritten Mal gegen die Arbeitsbedingungen bei Discounter-Zulieferbetrieben in Asien und Osteuropa. Nach 2 Besuchen in Aldi-Filialen wurde diesmal die Lidl-Filiale in der Endenicher Straße in Bonn von den AktivistInnen aufgesucht. Um Punkt 12 Uhr sanken 15 AktivistInnen zwischen verdutzten Lidl-Kunden für 90 Sekunden zu Boden. Auf den Rücken der am Boden liegenden AktivistInnen waren Hinweise wie „Nach 15 Stunden Arbeit zusammengebrochen“ zu lesen. Mit dieser Aktion machten die Flashmobber auf Arbeitsrechtsverletzungen bei der Produktion von Kleidung aufmerksam. Begleitend wurde vor der Filiale darüber informiert, wie sich Kunden für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen einsetzen können. Dabei wurden Flugblätter verteilt, die Werbeblättern von Lidl täuschend ähnlich sehen, bei näherem Hinsehen aber auf Arbeitsrechtsverletzungen in der Bekleidungsindustrie hinweisen. |